Die TennisArena hat einen neuen Besitzer

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Die TennisArena in Rümikon/Elsau hat einen neuen Eigentümer. Der Betrieb wird aber unter Mitwirkung der bisherigen Besitzer im bewährten Rahmen weitergeführt.

„Mir liegt die Zukunft des Breitensports am Herzen, darum freue ich mich dieses Center weiter zu führen“, sagt Beat Erb. Er ist zusammen mit Bruder Herbert Erb Inhaber der Karl Erb Immobilien AG, welche die Elsauer TennisArena Anfang September von Beatrice und Herwig Waldenberger gekauft hat.

Beat Erb ist ein Tennisfan. Er spielt seit neun Jahren selber in der TennisArena und absolviert bei Herwig Waldenberger ein wöchentliches Training. So kam man ins Gespräch. Anfang September fand die Eigentumsübertragung statt.

Der 54-Jährige wird als neuer Geschäftsleiter persönlich die Leitung des administrativen Betriebs an der Rümikerstrasse 5b übernehmen. Dies entspricht seinem Wunsch nach einer neuen Herausforderung in Ergänzung zu seiner leitenden Tätigkeit in der Karl Erb Sanitär – Haustechnik AG (Dinhard), einem Branchenleader in der Region. Dank gut eingespieltem Kader und Team sei es möglich, die notwendige Zeit in den neuen Job zu investieren, ist Erb überzeugt.

Familiäres Ambiente bleibt

Beatrice Waldenberger wird ihn in administrativen Belangen unterstützen. Und Ehemann Herwig Waldenberger bleibt mit seiner Tennisschule weiterhin im Betrieb aktiv. Wichtig ist den Beiden, dass die familiäre Atmosphäre erhalten bleibt.

Das Paar kaufte die TennisArena vor 18 Jahren von der Groval Tennis AG. Die 1976 erbaute Anlage umfasst die Halle mit vier Plätzen, zwei Aussenplätze, einen Tennis-Shop sowie ein Restaurant mit 80 Sitzplätzen innen plus 40 im Freien.

„Wir mussten bei null anfangen; es gab keine Kunden“, erinnert sich Beatrice Waldenberger. Wesentlich zur guten Entwicklung in den folgenden Jahren trug ihr Mann als Tennislehrer mit seiner Schule bei. Der gebürtige Oberösterreicher hat einen Studienabschluss als Agrar-Ingenieur und arbeitet seit über 25 Jahren als Tennislehrer, 20 Jahre davon in der Tennisanlage Rümikon. Nach und nach entwickelte Waldenberger seinen eigenen Unterrichtsstil, indem er die Schüler dazu anleitete, den Fokus ganz bewusst auf die Bewegungsabläufe und die Atmung zu richten. Sein Konzept wie auch der von ihm ins Leben gerufene Arena-Cup verhalfen dem Rümiker Tenniszentrum über die Region Winterthur hinaus zu einem wohlklingenden Namen.

Leitete Herwig Waldenberger den sportlichen Bereich, so engagierte sich Ehefrau Beatrice im Hintergrund in den administrativen Belangen. Zudem übernahm sie den Aufbau und die Führung des Restaurants, das sich schon bald wachsender Beliebtheit erfreute. Anfang September hat hier übrigens ebenfalls ein Wechsel stattgefunden. Pächter im „Rümispitz“ (ehemals „Bännebrett“) ist nun Ruedi Boos, der bisher das Restaurant „Frohsinn“ in Elsau geführt hat.

Obwohl sie weiterhin im Betrieb tätig sein werden, bedeutet der Verkauf der TennisArena für das Ehepaar Waldenberger eine Zäsur: „Es geht ein Lebensabschnitt zu Ende. Doch damit bietet sich auch die Chance, etwas Neues anzupacken“, sind sie überzeugt.

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